Das Risiko minimieren

Es sind unsichere Zeiten. Krisen, Katastrophen, kriegerische Konflikte. Und das in einer Welt, die immer kleiner zu werden scheint. Dabei von Unternehmen verlangt, sich international zu positionieren, sich zu globalisieren. Immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dazu ins Ausland entsandt. Doch die Zeichen der Zeit können sich ändern und plötzlich ist das sicher geglaubte Entsendungsland Schauplatz einer politischen Krise oder von einer Naturkatastrophe betroffen. Dann ist vor allen Dingen schnelle Hilfe für den Expatriate Gebot der Stunde.

Doch schon im Vorfeld sollten Maßnahmen und Maßgaben zum Risikomanagement in den jeweiligen Entsendungsrichtlinien und Entsendungsvereinbarungen berücksichtigt sind. Der Transferee sollte im Vorfeld wissen und im Krisenfall darauf bauen können, welche Unterstützung es seitens des Arbeitgebers gibt, etwa Heimtransport, medizinischer Versorgung oder bezüglich Versicherungen. Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, einzelne Schritte und Prozesse für mögliche Krisen und Notfälle festzulegen.

Wichtig ist es, dem Expat bereits vor der Entsendung ein Höchstmaß an Sicherheit, Verlässlichkeit undVertrauen zu bieten, um Entsendungen abzusichern. Ist eine Entsendung in eine Krisenregion notwendig, so ist eine freiwillige Registrierung der Transferees bei der entsprechenden Auslandsvertretung Deutschlands am Entsendeort empfehlenswert. Die Anmeldung ist im Internet über die „Elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland“ (Elefand: elefand.diplo.de) möglich. Weitere Informationen darüber halten Botschaften, Konsulate sowie das Auswärtige Amt in Berlin bereit.